Diversity Management-Beratung

Wir sagen: Diversity Management darf sich am Nutzen orientieren

Die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen steht heutzutage außer Frage. Doch sagen wir es laut und klar: Bemühungen rund um Vielfalt und Inklusion dürfen dem Unternehmen selbst durchaus etwas bringen. Ein klarer Nutzen hilft zudem allen, motiviert dran zu bleiben: Schaffen wir gemeinsam solche Rahmenbedingungen, dass alle Menschen im und ums Unternehmen ihre Potenziale voll entfalten können und wollen. 

Ihr Nutzen

Die Vorteile für Unternehmen, die sich systematisch mit Vielfalt und Inklusion beschäftigen und Diversity-Maßnahmen ableiten und umsetzen, liegen klar auf der Hand: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zufriedener, die Zusammenarbeit und die Unternehmenskultur insgesamt verbessern sich. Diverse Studien* bestätigen das und belegen: Ganzheitliches Diversity Management…

  • macht Unternehmen attraktiver für qualifizierte Bewerber*innen
  • schafft ein besseres Arbeitsklima
  • verringert Fluktuation und Fehlzeiten
  • sichert vorhandene Kompetenzen
  • steigert die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit
  • hilft gesetzliche Vorgaben einzuhalten (Gleichbehandlungsgebot)

* Einige dieser Studien zitieren wir in Bräuhofer/Rieder (2021): Diversity Management in Unternehmen. In: Sihn-Weber (Hg.): CSR und Inklusion. Bessere Unternehmensperformance durch gelebte Teilhabe und Wirksamkeit. Wiesbaden: Springer Gabler. ISBN 978-3-662-62113-4 (erscheint im August 2021)

Unser Ansatz

Jedes Unternehmen ist einzigartig. Selbstverständlich gibt es beim Diversity Management keine Einheitslösung. Wir beraten Sie genau so, dass Ihr Unternehmen die passenden Ziele klar verfolgen und jene Maßnahmen mit der größten Wirkung zuerst umsetzen kann. Dazu sehen wir uns stets das große Ganze an und entwickeln mit Ihnen ein individuelles Gesamtkonzept, das der Komplexität von Vielfalt und Inklusion in Ihrem Unternehmen gerecht wird.

Neben den klassischen „Kerndimensionen“ der Diversität:

  • Alter
  • Geschlecht und Geschlechtsidentität
  • Herkunft
  • Religion/Weltanschauung
  • Behinderungen
  • Sexuelle Orientierung
  • Soziale Herkunft

 beschäftigen wir uns zusätzlich mit übergeordneten Handlungsfeldern:

  • Kommunikation/Information
  • Führungs-/Organisationskultur
  • Personalmanagement
  • Qualifizierung/Weiterbildung

Denn diese Dimensionen und Dynamiken sind miteinander vielschichtig verwoben. So wirkt sich etwa die Führungskultur in einzelnen Abteilung genauso aus wie ein wenig diversitätsbewusstes Personalmanagement. Der Faktor Betriebszugehörigkeit kann im Unternehmenskontext relevanter sein als das biologische Alter. Und gerade beim Thema Weiterbildung werden oft ungleiche Maßstäbe angelegt. All das wirkt sich auf die Befindlichkeiten der Menschen im Unternehmen aus – und auf deren Kooperations- und Leistungsbereitschaft.

Wir stellen sicher, dass die Menschen in Ihrem Unternehmen – allen voran die Führungskräfte – den Nutzen hinter den Zielen und Maßnahmen klar sehen und verstehen, damit sie den Prozess mittragen und mitgestalten. Nutzenorientierte Business Cases können transparent machen, warum Maßnahmen sinnvoll sind und mögliche Widerstände im Prozess abfedern.

Nur so wirkt Diversity Management bis in die Unternehmenskultur hinein. Das spürt man innen. Das strahlt bis nach außen.

Vertiefende und weiterführende Informationen zu den „Kerndimensionen“ der Vielfalt sowie praktische Tipps für ein erfolgreiches Diversity Management finden Sie in unserer kostenlosen Broschüre „Diversity Management – Vielfalt im Unternehmen managen“. www.vielfalt-managen.at

Unsere Kompetenzen

Gerne begleiten wir Sie im gesamten Prozess – oder gezielt dort, wo Sie uns brauchen. Wir klären zunächst systematisch und stets zielgerichtet Ihren Bedarf aus gesamtheitlicher Perspektive. Wo sich Entwicklungsfelder auftun, unterstützen wir Sie gerne mit unseren bewährten Trainings im für Sie idealen Format. Aus unserem Erfahrungsschatz versorgen wir Sie mit praxiserprobten Empfehlungen und Best-Practice-Beispielen und laden Sie regelmäßig zum Austausch und Vernetzen mit zufriedenen Kundinnen und Kunden ein.

Sollte Ihr Unternehmen eine Zertifizierung als Aushängeschild für ein vorbildliches Diversity Management anstreben: Wir begleiten Sie bestmöglich ins Ziel! Diversity Think Tank Geschäftsführer Peter Rieder hat die aktuelle Überarbeitung der „ÖNORM S2501 Diversity Management“ angestoßen und federführend mit umgesetzt. Geschäftsführer Manuel Bräuhofer ist zudem Österreichs erster Inhaber eines P66 „Diversity und Inclusion Manager“-Zertifikats sowie Prüfer für Austrian Standards.

Austrian Standards Gütesiegel

Unser Beratungsprozess: Schritt für Schritt

Hier können Sie sich ein Bild machen, wie wir – durchdacht, maßgeschneidert und zielorientiert – gemeinsam mit Ihnen ein ganzheitliches Diversity Management von Grund auf erarbeiten oder punktuell verbessern. Der Grundablauf ist stets derselbe:

Grafik zu Etablierung von Diversity Management im Unternehmen
ÖNORM S2501:2020 „Diversity Management – allgemeiner Leitfaden über Grundsätze, Systeme und Hilfsinstrumente“, S. 11

Schritt 1: Definition der Vision und übergeordneter Leitsätze

Zuerst müssen die Eckpfeiler klar aufgestellt werden: Wir konkretisieren die strategischen Ziele, die Vision und die nötigen Rahmenbedingungen. Wir identifizieren die Hauptthemen und formulieren klare Ziele und Leitsätze, die das weitere Vorgehen steuern.

Schritt 2: Unterstützung der Führungsebene sichern

Diversitätsbewusste Rahmenbedingungen können nur dann entstehen, wenn sie von den Menschen in der Organisation mitgetragen werden – allen voran von den Führungskräften. Je klarer die Führungskräfte die Vorteile sehen und diese auch weiter kommunizieren, desto höher sind die Chancen auf Erfolg. Wir helfen Ihnen dabei, den Führungskräften den Nutzen der Gesamtstrategie aufzuzeigen und sie an Bord zu holen.

Schritt 3: Verantwortlichkeiten festlegen und Ressourcen bereitstellen

Klare Verantwortlichkeiten sind stets entscheidend, um Prozesse voranzutreiben. Wir empfehlen bunt gemischte „Diversity-Projektteams“ aus unterschiedlichen Ebenen und Funktionen. Wir unterstützen Sie bei der Teamfindung, klären die notwendigen Ressourcen und sichern das Commitment der Unternehmungsleitung, das Projektteam zu hören und zu unterstützen.

Schritt 4: Analyse des Status quo

Bevor wir konkrete Maßnahmen anstoßen können, analysieren wir den Ist-Stand von ausgewählten Handlungsfeldern im Detail, bestehende Maßnahmen sowie die Unternehmenskultur insgesamt. Wir klären relevante Kennzahlen und Datenquellen (Befragungen, Analysen von Beschäftigten nach unterschiedlichen sozialen Kategorien…), sichten und verdichten vorhandene Daten gezielt und zeigen auf, welche Themen und Bedürfnisse für das Unternehmen besonders wesentlich sind.

Schritt 5: Strategische Ziele systematisch festlegen

Auf dieser Basis können wir nun strategische Ziele zu den einzelnen Handlungsfeldern ableiten. Wir orientieren uns dabei systematisch an den Kerndimensionen der Diversität (Alter, Geschlecht, Herkunft, Weltanschauung, Behinderungen, sexuelle Orientierung) und ergänzen diese mit übergeordneten Handlungsfeldern (Kommunikation/Information, Führungs-/Organisationskultur, Personalmanagement, Qualifizierung/Weiterbildung). Wir stecken die Ziele stets klar ab, damit sie erreichbar sind.

Schritt 6: Konkrete Maßnahmen und Aktivitäten ableiten

Herzstück für eine erfolgreiche Umsetzung sind konkrete Programme, Maßnahmen und Aktivitäten. Wir stecken klare Arbeitspakete ab und legen Handlungsschritte fest. Wir machen den Erfolg anhand entsprechender Kategorien, Kennzahlen und Meilensteine klar messbar. Wir lenken den Fokus zuerst auf jene Maßnahmen, die den größten Nutzen bringen und behalten strukturiert auch weitere wichtige Themen im Blick.

Schritt 7: Laufend kommunizieren, informieren und sensibilisieren

Zentral für den nachhaltigen Erfolg ist die laufende durchdachte Kommunikation – als steter innerer Kreislauf abgebildet: Nur wenn die Menschen in der Organisation laufend über den Prozess und vor allem den Nutzen informiert werden, tragen sie neue Maßnahmen mit. Wir unterstützen Sie dabei, insbesondere Führungskräfte entsprechend zu schulen und zu sensibilisieren. Denn diese sind zentral für die Umsetzung und müssen mit den Anliegen von vielfältigen Beschäftigten adäquat umgehen können. Und wir erarbeiten eine durchdachte Kommunikationsstrategie für den gesamten Prozess.

Schritt 8: Ergebnisse evaluieren und adaptieren

„Dran bleiben“ ist für jeden kontinuierlichen Verbesserungsprozess entscheidend. Wenn Sie die Effekte und Erfolge der umgesetzten Maßnahmen stets im Blick haben, können Sie auch nötige Anpassungen ablesen und zeitnah entsprechend reagieren. Falls neue Herausforderungen und Themen sichtbar werden, können Sie diese aufgreifen. Wir empfehlen für die laufende Evaluierung unter anderem regelmäßige Treffen der Projektgruppe oder zyklische Befragungen und unterstützen an den entscheidenden Stellen.

Unsere Beratungsgrundsätze

Dazu sehen wir uns stets das große Ganze an und entwickeln mit Ihnen ein individuelles Gesamtkonzept, das der Komplexität von Vielfalt und Inklusion in Ihrem Unternehmen gerecht wird.

Systemisch & Ganzheitlich

Wir sehen uns das große Ganze an und entwickeln mit Ihnen systematisch ein individuelles Gesamtkonzept, das der Komplexität von Vielfalt und Inklusion in Ihrem Unternehmen gerecht wird. Wir berücksichtigen Bewahrenswertes und Dynamiken im Unternehmen und gehen nötige Veränderungen strukturiert an, die Auswirkungen klar im Blickfeld.

Individuell & Maßgeschneidert

Wir arbeiten ausgehend von Ihrem Bedarf und Status quo an passgenauen Lösungen, die Ihnen die erwünschten Ergebnisse sichern.

Nachhaltig & Messbar

Wir beraten zielorientiert mit klarem Blick auf die nachhaltige, dauerhafte Umsetzung der Maßnahmen. Wir legen von Anfang an messbare Ziele fest, die den Erfolg des Beratungsprozesses für Sie und uns sichtbar machen.

Neutral & Objektiv

Wir unterstützen durch eine neutrale Außensicht und konzentrieren uns auf Inputs, die Lösungen aus der Organisation heraus anstoßen.

Vertraulichkeit & Wertschätzung

Wir garantieren unseren Kundinnen und Kunden höchste Vertraulichkeit und behalten ihre Anliegen für uns. Wir setzen auf partnerschaftliche Beziehungen und lernen von unseren Kundinnen und Kunden selbst laufend dazu. Wir sagen: Danke!

Warnhinweis: Diversity Management darf Spaß machen

Achtung: Auch wir machen mal politisch inkorrekte Witze und nehmen uns selbstironisch auf die Schaufel. Todernst haucht man nämlich keinem nachhaltigen Prozess das Leben ein. Wer ständig mit erhobenem Zeigefinger auftritt, wird mehr Gegenwind spüren als Richtung aufnehmen. Besser eine Kommunikation mit Augenzwinkern als das Motto „Augen zu und durch“. Auch die vermeintlich banale Auseinandersetzung mit den eigenen Erfahrungen und Bedürfnissen zum Themenfeld Vielfalt und Inklusion ist richtig und wichtig. Sofern eine klare Haltung gegen Diskriminierung im Unternehmen verankert ist und Zuwiderhandeln konsequent geahndet wird, darf für die Psychohygiene und ein entspanntes Lernklima regelmäßig gelacht werden 😉 

Infobox: Relevante Fragestellungen für jedes Unternehmen

  • Welche Chancen stehen den unterschiedlichen Menschen in unserer Organisation offen? Wem bleiben welche Chancen verwehrt?
  • Was können wir dafür tun, dass jeder einzelne Mitarbeiter und jede einzelne Mitarbeiterin zum Erfolg des Unternehmens beitragen kann und will?
  • Wie stellen wir einen professionellen Umgang mit den vielfältigen Anliegen und Bedürfnissen der gesamten Belegschaft sowie aller Kundinnen und Kunden sicher?
  • Was zeichnet eine Unternehmenskultur aus, in der sich Menschen wohlfühlen, wertschätzend miteinander umgehen und gerne arbeiten? Wie schaffen wir diese?
  • Wie gehen wir mit den zahlreichen Bedürfnissen unserer weiteren Stakeholder um?
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